Arche 2017 – diese Fotos stellte ich aus

Ich habe 2017 auf der Jahresausstellung der freien Künstlervereinigung Die Arche in Beverstedt diese 6 Panoramafotografien gezeigt. 2017 war ich das zweite Mal als Gastaussteller eingeladen. Mal sehen, ob ich danach in die Arche-Gemeinschaft für immer aufgenommen werde.

Diesmal hab ich mich für insgesamt Fotografien im Panoramaformat entschieden. Bis auf die Aufnahme von Juist sind die Panoramen aus mehreren hochformatigen Teilaufnahmen entstanden. Warum ich Teilaufnahmen verwende? Grund ist, das die Auflösung und damit Detailzeichnung heutiger Digitalkameras zwar gut ist, mir aber noch nicht ausreicht. 24 Megapixel sind schon eine Hausnummer, aber wenn ich die Bilder in sagen wir mal 1×3 m drucken und betrachten möchte, dann ist mir das zu wenig.

Eine Alternative ist sich eine Mittelformatkamera mit Digitalback zu kaufen. Von PhaseOne gibt es da zum Beispiel eine Kamera, 100 Megapixel große Bilder liefert. Aber die hat mit 11608 x 8708 Pixeln in der Breite weniger Auflösung als meine meisten Panoramen: die sind meist um die 16500 Pixel breit. Und da ich meine Bilder gerne im Seitenverhältnis 3:1 oder 2:1 zeige, sind die 8708 Pixel der PhaseOne nicht nötig. Was spannend wäre, wenn ich mit der PhaseOne im Hochkant Teilaufnahmen machen würde: das Ergebnis wäre wohl das, was ich mir wünsche. Aber eine PhaseOne kann ich mir nicht leisten. Also bleibe ich bei meinen Kleinbildkameras von Nikon, zumal ich eh schon viel zu viel Geld in teure Nikon Objektive investiert habe.

Die Fotos vom Hauptkanal Fischereihafen zum Holzhafen sind jedenfalls alle mit ca. 16416 × 5472 Pixeln ganz gut ausgestattet. Davon kann ich ohne mich schämen zu müssen 140×420 cm große Wandbilder drucken und man kann sich die Bilder mit der Nase am Bild anschauen, ohne das einem schwindelig wird. Sie Aufnahmen machte ich im September 2017.

Die beiden Fotos von der Geeste in Bremerhaven-Lehe sind nicht ganz so groß und im August 2017 entstanden. Das war ein Tag mit durchweg wechselhaftem Wetter. Und so bin ich auf dem Weg zum Ort der Aufnahme auch einige Male vom Regen überrascht worden. Mir gefallen die Aufnahmen allein deshalb schon umso mehr. Besonders dankbar bin ich den beiden Anglern, Vater und Sohn, das sie so schön stehen geblieben sind, während ich die Aufnahmen machte.