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Der Film Kutterregatta in Fedderwardersiel 2009 – wir waren dabei

Hier der im vorigen Beitrag besprochene Film, den wir während des Fests in Fedderwardersiel 2009 machen konnten. Den Film machte ich damals mit einer kleinen Canon Full-HD Videokamera aus freier Hand. Einige Wackler mag man mir verzeihen. Geschnitten habe ich den Film dann in Final Cut Express. Der Film ist insgesamt 2 Minuten 31 Sekunden lang.

Das war im Beitrag zur neu publizierten Fotografie aus der Serie Reise durch Ostfriesland zu lesen:

 Eine neue Fotografie in unserer Edition Reise durch Ostfriesland von Ilona Weinhold-Wackernah. Wir beide machten eine Fahrt auf einem der Kutter mit und während ich mit der Videokamera beschäftigt war, machte Ilona mit der Nikon diese Aufnahme. Sowieso wurde während der Ausfahrt viel fotografiert, wie das Foto beweist.

Die Kutteregatta in Fedderwardersiel findet übrigens jedes Jahr statt und ist jedem Ostfriesland-Liebhaber dringendst zu empfehlen. Man kann natürlich auf den vielen Kuttern mitfahren und das Rahmenprogramm im Hafen kann sich sehen lassen. Ich werde in den kommenden Tagen mal meinen dabei entstanden Film online stellen.

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Bremerhaven – ein Film mit leidenschaftlichen Fotografien

Bremerhaven bietet so viele Fotomotive, man muss nur genau hinschauen. Einheimischen fällt das naturgemäß schwerer, denn sie sehen Bremerhaven jeden Tag. Ich bin hier zu Hause und an manchen Tagen schärfe ich meinen Blick, stimme mich emotional auf eine Fotoentdeckungsreise ein und dann sehe ich, was mir sonst verborgen bleibt oder was ich gerne übersehe. Ich setze mich vorher still in eine Ecke, entspanne und erinnere mich, was ich mal irgendwann im Vorbeifahren gesehen hatte und noch gerne im Foto festhalten wollte. So war es auch mit den Fotos vom Container Terminal, die ich im März 2014 fotografierte. Fast zwei Wochen bereitete ich mich darauf vor, wartete auf eine gute Gelegenheit und die Chance auf einen Sonnenuntergang. Violá, Geduld zahlt sich aus.

Quelle: Foto-Edition »Bremerhaven«

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Werners Horex? War jedenfalls 2002 beim Bremerhavener Fischereihafenrennen …

Ist ja bald wieder Mopedzeit. Beim 2002er Fischereihafenrennen in Bremerhaven war diese Maschine aus Werners Sammlung hier ausgestellt. Werner ist ja berühmt für seine Comics und die legendäre Geschichte um sein Rennen gegen Holgers Porsche. Ob die Vorderradgabel wohl aus Eiche ist?

Die Aufnahme machte ich 2002 mit der damals brandaktuellen Minolta Dimage digital. Durch die Umstände bei der Aufnahme – Absperrung vorn und dahinter das unansehnliche Zelt – peppte ich die Aufnahme erst in Apples Fotoverwaltung Aperture und dann mit dem Plugin Nik Analog Efex ein wenig auf. Die obere Version entstand zuerst, doch Ilona ermunterte mich später zu Version 2 und ja, die gefällt mir auch deutlich besser. Ich lasse aber beide Varianten drin zum Vergleich. Was meint Ihr?

Werners Motorrad

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Kennt ihr eigentlich schon mein Foto von der Windjammerparade 1986 in Bremerhaven?

1986 war in Bremerhaven ja die allererste Sail mit richtig vielen alten Schiffen und Windjammern. Der ganze Hafenbereich war proppe voll mit Menschen. Und am letzten Tag, als die Schiffe verabschiedet wurden und sich dafür mit einer Windjammerparade bedankten, konnte man am kilometerlangen Deich fast keinen einzigen Platz mehr ergattern. Selbst weiter nördlich an den Kajen drängten sich die Menschen.

Unten – meint südlicher am Deich – dort wo das Strandbad am Leuchtturm ist, der die Einfahrt von der Weser in die Geeste anzeigt, dort konnte ich dieses Foto mit einer geliehenen Hasselblad Superwide auf Diarollfilm machen.

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Leuchtturm Wangerooge Fotografie – da wo wir geheiratet haben

Alter Leuchtturm Wangerooge

Der Alte Leuchtturm im Ortszentrum von Wangerooge wurde 1856 fertiggestellt und befand sich zu dieser Zeit am Ostende der Insel. Anfangs mit einemPetroleum-Feuer betrieben, wurde er gegen Ende des Jahrhunderts elektrisch betrieben und 1927 auf 39 Meter aufgestockt. Nachdem der Leuchtturm 1969 vom Neuen Leuchtturm abgelöst wurde, dient er als Aussichtspunkt. Seit 1980 ist in ihm das Inselmuseum eingerichtet. In der Turmspitze befindet sich seit dem 15. März 1996 eines der außergewöhnlichsten Standesämter Deutschlands. Es war der erste Leuchtturm in Deutschland, auf dem man sich trauen lassen konnte. Bis 2012 haben sich etwa 5000 Paare auf dem Leuchtturm trauen lassen.

Quelle: wikipedia

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Mein erstes Vogelhäuschen

Als wir letztens unsere Künstlerfreunde Gisela und Heinz Glaasker das erste Mal in Bokel besuchten, waren wir vom romantisch verspielten Ambiente des Gartens fasziniert. Natürlich war allerorten kleine und größere Kunst zu bestaunen, aber auch die Art und Weise, wie die beiden die überdachte Terrasse hergerichtet hatten, ließ Gemütlichkeit aufkommen. Am meisten hatten mich aber die vielen kleinen Nistkästen für unsere heimischen Vögel beeindruckt. In quietschbunten Farben bemalt und reichlich verziert gaben sie dem Anwesen einen bunten Touch. Sowas wollte ich auch haben, nahm ich mir vor.

Jetzt ist es soweit: Mein erstes Vogelhäuschen ist gebaut. Jetzt darf Ilona sich kreativ mit der Bemalung daran austoben. Wenn auch das geschafft ist, poste ich auch davon ein Foto. Aber hier erstmal der Rohbau:

Mein erstes Vogelhäuschen

 

Natürlich ist das Dach abnehmbar, damit wir Häuschen auch mal reinigen können. Unten im Boden sind ein paar Löcher, damit Zugluft für Erfrischung sorgt und das Einflugloch ist mit 3,5 cm Durchmesser ideal für unsere Spatzen, die ja leider immer seltener werden (außer auf Juist).

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Fotografie Wassermühle zu Hainmühlen

In meinem letzten Aufsatz (Panorama Vergleich iPhone vs. DSLR) hatte ich die Panoramafotografie mit iPhone und DSLR verglichen. Ich hatte für den Vergleich die Wassermühle in Hainmühlen als Beispiel genommen. Hier nun möchte ich etwas mehr über die Wassermühle schreiben, deren Ursprung sich immerhin auf das Jahr 1419 zurückverfolgen lässt, als der Rat der Stadt Bremen die Mühle von Mette Gogreve, Tochter von Johan Louwen und mit Hinrik Gogreve verheiratet, für 80 Lübische Mark kaufte. Verwaltet wurde die Mühle dann vom Amt Bederkesa, das damals teilweise zur Stadt Bremen gehörte. Die Abschrift der Urkunde über den Verkauf der Mühle an den Rat der Stadt Bremen hat Ernst Beplate in seinem Aufsatz „Zur Geschichte der Wassermühle in Hainmühlen“ im Jahrbuch der Männer vom Morgenstern 63 (1984), S. 111, wie folgt wider gegeben:

Ick vrowe Mette, echte rechte Dochter Johan Louwen unde husvrowe Hinrikens Gogreve, bekenne vor allersweme, dat ick hebbe verkoft unde vorkope redeliken unde rechtliken to enem ewigen steden erwekope, deme rade to Bremen unde erer menheit myne vryen molenstede unde hoff to der Heynmolen, also dat belegen, is in der borde to Ringstede, myd water, myd wischen, myd weide, myd acker, myd holte, myd heide, myd aller schlachter nut rechticheit, unde tobehoringe, so dat je to hort heft unde noch tohort bewegelik und unbewegelik vor achtentich Lubische mark. De my al wol betalet sint. Unde ick unde myne erven hebben vorlaten de vorscrevene molenstede unde hoff myd der tobehoringe unde upgelaten deme rade to Bremen unde erer menheit. Srceven unde gheven nah godes bort veertynhundert jar darno in deme neghentynden jare, in deme hilligen daghe Valentini.

Diese Urkundenabschrift wurde bereits im Bremischen Urkundenbuch, Bd. 5, Bremen 1902, 123 sowie im Niedersächsisches Heimatblatt Nr. 8/1950 publiziert – Ernst Beplate bezieht sich in seinem Aufsatz auf diese Veröffentlichungen.

So aufschlussreich die Urkunde über den Verkauf der Wassermühle im Jahre 1419 ist, so wenig lässt sich ihr Entstehungsjahr zurück verfolgen. Sowieso ist die Geschichte der Mühle an der Wittgeeste lückenhaft, schreibt Ernst Beplate. 1551 wird die Wassermühle Hainmühlen jedenfalls von der stadtbremischen Burg Bederkesa verwaltet. 1590 pachtet Jacob thom Böken die Heine Mühlen für einen jährlichen Pachtzins von neun Groschen. 1637 zahlt der Kämmerer des Hauses Bederkesa 2 Reichstaler für einen neuen Mühlenstein.1652 hatte Hinrich Müller die Mühle gepachtet und 1692 musste Wilcken Moller schon 100 Reichstaler Pachtzins berappen. 1697 musste erneut ein Mühlenstein gekauft werden, diesmal für 24 Reichtstaler. 1738 wurde das Wasserrad erneuert. Da die Wassermühle allein den Mahlbedarf nicht mehr erfüllen konnte, bemühte sich der Pächter Jürgen Führing um die Erlaubnis, zusätzlich eine Bockwindmühle zu erreichten. 1753 war diese auf dem Mühlenberg errichtet und nahm ihren Betrieb auf.

Inzwischen waren das Amt Bederkesa und andere Teile in den Besitz des Kurfürstentum Hannover gewechselt. 1828 entschloss sich die Königliche Cammer zu Hannover zu einem Neubau der inzwischen arg baufälligen Mühle. Das neben der Mühle gebaute Müllerhaus brannte 1927 nieder, die Bockwindmühle wurde 1929 gesprengt.

1952 erwarb der aus Pommern stammende Leo-Gerd von Kameke das Gut und die Wassermühle in Hainmühlen, die inzwischen elektrisch betrieben wurde. 1980 kaufte die Samtgemeinde Bederkesa das Anwesen der Mühle und begann 1982 mit den Restaurierungsarbeiten, die maßgeblich von Prof. Dr. Heinz Meyer-Bruck von der Fachhochschule Nordostniedersachsen geleitet wurden. Was sie heute sehen, ist der Zustand der Mühle von 1928, als sie vom Kurfürstentum Hannover neu errichtet wurde. Eine ausführlichere Beschreibung der Geschichte der fast 600 Jahre alten Mühle sowie weiteren Mühlen in unserer norddeutschen Landschaft demnächst in meinem eBook.